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Prozess um Schießerei in Dormagen hat begonnen
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Prozess um Schießerei in Dormagen hat begonnen

In Düsseldorf hat der Prozess um eine beinahe tödliche Schießerei in Dormagen begonnen. Angeklagt ist ein 35jähriger Mann aus Georgien.

Veröffentlicht: Donnerstag, 19.08.2021 14:41

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Er soll vor einer Arztpraxis im Gewerbegebiet TOP-West im Mai 2020 einen Mann aus Köln niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt haben. Der Angeklagte wollte zum Prozessauftakt zu den Vorwürfen keine Angaben machen. Das Verfahren findet im Hochsicherheitstrakt der Justiz in Düsseldorf statt. Zwei schwer bewaffnete Polizisten brachten den Mann ins Gericht. Die Hintergründe der Tat sind offenbar im russisch-georgischen Drogenmillieu zu suchen. Das Opfer wurde heute als Kronzeuge gehört. Er hatte sich als früherer Drogenabhängiger in der so genannte Substitutionspraxis in Dormagen Methadon am Tattag abgeholt. Vor der Praxis kam es dann zum Streit mit drei Georgiern. Dabei wurde er angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Zu den Hintergründen der Tat wollte er sich nur vage äußern. Der Prozess wird fortgesetzt.

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