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Prozess um versuchten Mord in Neuss gestartet
Der Angeklagte versteckt sein Gesicht hinter einem Aktenordner, eingerahmt von seinen beiden Anwälten Dagmar Loosen und Volker Hirsch.
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Prozess um versuchten Mord in Neuss gestartet

Mit einem Geständnis hat am Freitag Morgen (26.03.) der Prozess um einen versuchten Mord in Neuss begonnen.

Veröffentlicht: Freitag, 26.03.2021 13:43

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Ein 58-jähriger Mann gab zu, im Oktober letzten Jahres nachts in einer Wohnung auf der Weingartstraße auf seine schlafende Ehefrau eingestochen zu haben. Offenbar litt der Familienvater zum Zeitpunkt der Tat unter einem krankhaften Wahn und Depressionen. Ein beruflicher Burnout soll die Depressionen ausgelöst haben, zum Zeitpunkt der Messerattacke soll der Mann geglaubt haben, seine Frau wolle ihn verlassen. Deshalb soll er in der Tatnacht ein Küchenmesser geholt und damit 20 Mal auf seine Frau eingestochen haben. Den Ablauf der Tat räumte er heute ein, erklärte aber gleichzeitig, er habe seine Frau nicht umbringen wollen. Unklar ist, ob er zum Zeitpunkt der Tat zurechnungsfähig war oder nicht. Dem Mann droht eine Haftstrafe oder die Unterbringung in einer psychiatrischen Anstalt.

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