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Reaktionen auf mutmaßliche Sabotageakte auf Umspannwerke
© Jan Ohmen | emergency-report.de
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Reaktionen auf mutmaßliche Sabotageakte auf Umspannwerke

Nach den mutmaßlichen Anschlagsversuchen auf die Umspannwerke in unserer Region gibt es dazu Reaktionen aus Dormagen und Rommerskirchen.

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Stadt Dormagen im Austausch mit den Sicherheitsbehörden

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Nachdem mutmaßlichen Anschlagsversuch auf ein Umspannwerk in Dormagen-Gohr am Donnerstagabend (03.09.) lässt sich die Stadt Dormagen nicht einschüchtern. Es gebe einen engen Austausch mit den Sicherheitsbehörden und habe da großes Vertrauen, sagte uns Stadtsprecher Nils Heinichen. Er appelliert an die Dormagener aufmerksam zu sein und verdächtige Beobachtungen schnell den Behörden zu melden. Ein Spaziergänger hat an dem Umspannwerk in Gohr Donnerstagabend (03.09.) gegen 18 Uhr eine Abschussvorrichtung für selbstgebaute Raketen entdeckt. Nach Angaben der Polizei mit Zeitschaltuhren und Kupferdrähten.

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Rommerskirchener Bürgermeister fordert Konsequenzen

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Der Rommerskirchener Bürgermeister Mertens fordert schnelle Konsequenzen. Er nimmt vor allem die großen Betreiber wie RWE und Amprion in die Pflicht.Die Umspannwerke müssten dringend besser vor Angriffen geschützt werden, sagt Mertens. Er spricht angesichts der Taten von einer wörtlich „verrückten Lage“. Einerseits wackele der geplante Kohleausstieg massiv, andererseits würden jetzt auch noch Leute das ohnehin stark belastete Stromnetz angreifen. Ein aufgetauchtes Bekennerschreiben, das auf die Anti-Kohle-Szene hindeutet, zeige, wie verletzlich die Infrastruktur sei, so Mertens weiter. Für ihn stehe fest: Wer Versorgungssicherheit im Rheinischen Revier will, müsse umgehend in moderne und vor allem sichere Netze investieren.

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RWE verstärkt Maßnahmen

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Die am Fundort in Dormagen-Gohr verlaufenden Hochspannungs-Freileitungen sind Eigentum von RWE Power. Diesmal gab es laut dem Unternehmen keine Auswirkungen auf den Kraftwerksbetrieb. Die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Energieinfrastruktur hat demnach höchste Priorität. Es hat seine Maßnahmen in enger Abstimmung mit Amprion und den Behörden verstärkt. Darüber hinaus würden die Anlagen und Leitungen regelmäßig im Rahmen etablierter Prozesse überprüft und überwacht. Aus Sicherheitsgründen macht RWE keine Angaben zu konkreten Schutzmaßnahmen oder Sicherheitskonzepten.

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Amprion will Umspannwerke mit Video überwachen dürfen

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Amprion hat nach eigenen Angaben die Sicherheitsmaßnahmen an den Anlagen bereits angepasst. Jetzt fordert der Netzbetreiber aber auch gesetzliche Änderungen. Bisher ist das Unternehmen verpflichtet, viele Daten über die Anlagen öffentlich zu machen - das müsse auf den Prüfstand, um die Versorgungssicherheit nicht zu gefährden. Außerdem fordert Amprion, das Umfeld der Strommasten künftig per Video überwachen zu dürfen, um Täter schneller zu erkennen. Das Stromnetz ist so gebaut, dass der Ausfall einer Anlage ausgeglichen wird. Die allgemeine Stromversorgung war laut Amprion zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

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