
Rheinisches Revier: BUND kritisiert Microsofts Rechenzentrum
Microsoft plant mehrere KI-Rechenzentren im Rheinischen Revier – unter anderem in Bergheim und Grevenbroich. Der BUND kritisiert vor allem den hohen Flächenverbrauch.
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Der Bund für Umwelt und Naturschutz kritisiert die geplanten KI-Rechenzentren von Microsoft im Rheinischen Revier. Nach Angaben des BUND würde für jedes Rechenzentrum eine Grünfläche von fast 30 Fußballfeldern versiegelt. Das stehe im Widerspruch zu den gesetzlichen Klimazielen.
Unversiegelte Böden wichtig bei Dürre und Hochwasser
Der BUND verweist dabei auf die Bedeutung unversiegelter Böden. Sie können gerade in Dürrezeiten Wasser speichern und bei der Hochwasservorsorge helfen. Der Umweltverband fordert deshalb, für die Rechenzentren bereits versiegelte Flächen zu nutzen.
Kritik an Diesel-Notstromaggregaten
Ein weiterer Kritikpunkt ist die geplante Notstromversorgung des ersten Rechenzentrums in Bergheim. Dort sollen nach Angaben des BUND 36 Diesel-Notstromaggregate zum Einsatz kommen. Die Naturschutzverbände kritisieren den damit verbundenen CO2-Ausstoß. Neben Bergheim ist auch direkt im Rhein-Kreis Neuss ein KI-Rechenzentrum geplant: in Grevenbroich. Die Naturschutzverbände fordern für die Rechenzentren eine nachhaltigere Energieversorgung und verweisen dabei auf Microsoft-Standorte in Schweden und Irland, an denen erneuerbare Energien bereits genutzt würden.