
Rheinpegel erreicht neuen Tiefstwert
Der Rheinpegel in der Region ist auf einen Rekord-Tiefstwert gefallen. Das sorgt für Probleme in der Schifffahrt und bei Fährbetreibern.
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Das Niedrigwasser des Rheins spitzt sich in der Region immer weiter zu. Bereits am Wochenende ist der Wasserstand in Düsseldorf auf einen neuen Rekord-Tiefstwert gefallen, und auch am heutigen Montag (28.09.26) sinkt der Pegel weiter. Laut der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung lag der Messwert am Morgen bei minus sieben Zentimetern. Bis Donnerstag (02.10.26) soll der Stand sogar auf minus elf Zentimeter fallen. Dass der Pegel einen Minuswert anzeigt, bedeutet nicht, dass der Rhein ausgetrocknet ist. Dieser Wert bezieht sich lediglich auf einen bestimmten Messpunkt am Ufer. Die eigentliche Fahrrinne für die Schiffe in der Mitte des Flusses liegt deutlich tiefer.
Auswirkungen auf Schifffahrt und Wirtschaft
Für die Schifffahrt und den Verkehr vor Ort bedeutet das massive Einschränkungen. Frachtschiffe dürfen nur noch mit deutlich weniger Ladung fahren, um nicht auf Grund zu laufen. Eine nachhaltige Entspannung der Situation ist laut der Bundesanstalt für Gewässerkunde derzeit nicht in Sicht.
Rheinfähren stehen still
Die Rheinfähren in Meerbusch und Zons mussten aufgrund des fehlenden Wassers ihren Betrieb vorerst komplett einstellen. Fahrgäste müssen bis auf Weiteres auf andere Rheinquerungen ausweichen.
Lage bleibt angespannt
Eine nachhaltige Entspannung der Niedrigwassersituation am Rhein ist laut der Bundesanstalt für Gewässerkunde aktuell weiterhin nicht in Sicht. Richtung Wochenende wird aber etwas Regen erwartet. Das könnte vorübergehend etwas Entlastung bringen.