
Rheinpegel im Minus-Bereich
Steine ragen hervor - Schiffe fahren kaum noch. Der Rhein hat einen historischen Tiefststand erreicht. Der Pegel sank erstmals in den Negativbereich.
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Das geht aus den aktuellen Daten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes hervor. An der Schlagader Europas ist Ausnahmezustand angesagt. Am Sonntag (16.08.) lag der Pegel am Messpunkt in Düsseldorf bei minus 1 Zentimeter. Für die Wirtschaft eine Katastrophe. Auf dem Rhein sind kaum noch Schiffe zu sehen. Güter müssen auf die Schiene oder die Straße verlagert werden, was deutlich teurer ist. Auch der Rettungsdienst DLRG kämpft mit dem Niedrigwasser. Weil Rampen im Trockenen liegen, dauern Einsätze deutlich länger. Nach Angaben der Experten ist in den nächsten Tagen aber leichte Erholung in Sicht. Die Hitze macht eine Pause - immer mal wieder regnet es. Laut Prognosen steigt der Pegel die Woche auf 10 Zentimeter.