
Rommerskirchen schickt Brief an Kanzler Merz
Gibt es für den Strukturwandel im Rheinischen Revier ausreichend Strom, wenn die Braunkohlekraftwerke abgeschaltet werden? Der Rommerskirchener Bürgermeister Mertens sagt NEIN.
Veröffentlicht:
Deswegen hat er einen Brandbrief an Bundeskanzler Merz und NRW-Ministerpräsident Wüst geschickt.
Mertens macht sich Sorgen um die Stromversorgung. Er warnt vor dem Kohle-Aus ohne sichere Alternativen. Und er fordert mehr Flexibilität beim Kohleausstieg. Die Regierung dürfe das nicht an einem starren Kalenderdatum festmachen. Schon jetzt gebe es im Rheinischen Revier Probleme, sagt der Bürgermeister aus Rommerskirchen. Für neue Großprojekte reiche der Strom nicht - aufgrund des schleppenden Netzausbaus. Nur mit einer sicheren Energieversorgung könne der Strukturwandel gelingen. Eigentlich will NRW 2030 aus der Braunkohle aussteigen. Mertens fordert die Kraftwerksreserve bis mindestes 2033.