
RWE warnt Aktivisten
Der Tagebaubetreiber RWE warnt Aktivisten davor seine Anlage bei Grevenbroich und Jüchen zu betreten. Anlass sind die ab heute angekündigten Proteste vom Aktionsbündnis "EndeGelände".
Veröffentlicht: Mittwoch, 19.06.2019 08:25
Rund 6000 Teilnehmer werden zu den Protestaktionen erwartet - das sagt jedenfalls das Aktionsbündnis "EndeGelände". Es koordiniert seine Aktionen in einem Camp in Viersen. Das wollte die Polizei verbieten lassen. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte es aber erlaubt. RWE respekiert nach eigenen Angaben das Demenstrationsrecht. Trotzdem dürfe niemand so einfach das Tagebaugebiet und alle Anlagen die dazugehören betreten, dass seien Straftaten, heißt es von dem Tagebaubetreiber. Das Betriebsgelände sei durch Schilder, Schranken, Zäune und Erdwälle eindeutig eingegrenzt.