
Sabotage-Schutz: Stadtwerke Meerbusch reagieren
Nach Sabotage-Versuchen an Stromanlagen in Deutschland reagieren die Stadtwerke Meerbusch und Willich. Der Schutz ihrer Anlagen wird jetzt ausgebaut.
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An den eigenen Anlagen haben die Stadtwerke Meerbusch und Willich bislang keine Spuren von Sabotage festgestellt. Trotzdem haben sie entschieden, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu verschärfen. Hintergrund sind mehrere Sabotage-Versuche an Stromanlagen, die es zuletzt in Deutschland gegeben hat.
Digitale Schlösser und mehr Kameras
Konkret bedeutet das: Die Zugangstüren zu den Anlagen werden mit digitalen Schließsystemen ausgestattet. So lässt sich jederzeit nachvollziehen, wer ein Gelände betreten hat. Zusätzlich überwachen mehr Kameras als bisher die Wasserwerke und das Kundenzentrum in Meerbusch. Eine hundertprozentige Sicherheit für Leitungen im freien Feld gebe es aber nicht, heißt es. Deshalb liegen für den Ernstfall detaillierte Notfallpläne bereit, um die Stromversorgung schnell wieder aufzubauen.