
Schafswolle im Kampf gegen Eichenprozessionsspinner
In Rommerskirchen wird bald eine ungewöhnliche Methode gegen den Eichenprozessionsspinner getestet. Die Gemeinde will die giftigen Raupen in Zukunft mit Schafswolle stoppen.
Veröffentlicht:
Laut der Verwaltung hat der Umweltausschuss jetzt grünes Licht für ein Pilotprojekt gegeben. Den Versuch betreut die Biologische Station in Knechtsteden. Die Experten wählen dafür etwa fünf Eichen in Rommerskirchen aus. An den Stämmen wird Schafswolle angebracht. Sie wirkt als natürliche Barriere und soll die Raupen aufhalten. Weil diese Methode die Insekten aber nicht beseitigt, werden nur Bäume abseits von Kindern für den Test genutzt. Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners können bei Kontakt schwere Hautausschläge und Atemnot auslösen. Im Februar wird das Projekt im Ausschuss noch einmal final besprochen.