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Sportverbot: Junge aus Grevenbroich scheitert vor Gericht
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Sportverbot: Junge aus Grevenbroich scheitert vor Gericht

Ein 12-jähriger Junge aus Grevenbroich hat am Oberverwaltungsgericht in Münster eine Niederlage einstecken müssen. Er wollte wieder mit seinen Freunden Fußball spielen dürfen.

Veröffentlicht: Freitag, 13.11.2020 17:11

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Der Junge wollte erreichen, dass das aktuelle Verbot für Freizeit- und Amateursport aufgehoben wird. Laut Gericht spielt der Junge Fußball in einer D-Jugend-Mannschaft. Demnach argumentierte er: Kinder sollen Sport machen - Das sei die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation. Und: Er könne jetzt nicht mehr draußen mit seinen Freunden spielen, sprich: sein soziales Umfeld sei ihm genommen. Das habe psychische Folgen. Das Gericht lehnte den Antrag des 12-Jährigen allerdings ab. Das Verbot sei verhältnismäßig. Und auch durch Anstrengung im Freien könnte sich das Corona-Virus verbreiten. Außerdem habe der Junge genug andere Möglichkeiten, doch noch Sport zu machen, so die Richter.

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