
Laut der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft liegt im Zusammenhang mit den Kündigungen von Strom- und Gaskunden eine Strafanzeige vor. Von dieser wisse die Anwaltskanzlei der betroffenen Kaarster Strom-Unternehmen nach eigener Angabe bisher nichts. Sie weist die Vorwürfe daher zurück.
Die drei Energieversorger haben alle denselben Sitz in Kaarst - Stromio und gas.de auch denselben Geschäftsführer. Die Firmen hatten im Dezember Tausenden Verbraucherinnen und Verbrauchern gekündigt. Der Grund: Die Versorger hätten die Strommengen zu den günstigen Preisen nicht mehr liefern können. Der Anbieter Stromio spricht von explodierenden Preisen auf dem Energiemarkt. Die gekündigten Verbraucher waren von den Grundversorgern aufgefangen worden. Wie die Nachrichtenseite SPIEGEL erfahren haben will, prüft die Bundesnetzagentur, ob die Billig-Anbieter ihr Gas und ihren Strom im Großhandel zu Höchstpreisen verkauft und anschließend den Kunden mit den günstigeren Verträgen gekündigt haben.
