
Start-Up vermarktet Wolle der Rheinschafe
Wolle direkt von den Rheinschafen aus dem Rhein-Kreis Neuss und Düsseldorf. Ein Start-Up verkauft diese erfolgreich und bekam dafür den Zukunftspreis der Stadt Düsseldorf.
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.01.2026 05:00
rh:ool yarn verarbeitet die Wolle der Schafe, die auf den Rheinwiesen unterwegs sind, zu Handarbeitsgarnen und unterstützt damit zugleich die Rheinwiesen-Beweidung sowie die Biodiversität vor Ort.
"Frieda Feld zeigt auf beeindruckende Weise, wie mit Einfallsreichtum, Neugier und Leidenschaft neue Lösungsansätze entstehen können, von denen am Ende alle profitieren. Ich gratuliere der Gewinnerin ganz herzlich und bedanke mich bei allen, die mitgemacht, Projekte eingereicht sowie abgestimmt haben und sich damit für ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Düsseldorf engagieren", sagte der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.
Wolle ging vorher immer an Großkonzerne
Als passionierte Strickerin wurde Frieda Feld darauf aufmerksam, dass die Wolle der Schafe auf den Rheinwiesen bislang zu geringen Preisen an Großkonzerne ins Ausland verkauft wurde. Das wollte sie ändern und entwickelte eine durchdachte Lieferkette, um die Wolle zu Handarbeitsgarnen zu verarbeiten und zu verkaufen. Damit trägt Frieda Feld aktiv zur Biodiversität bei: Sie bezahlt die Schäfer angemessen und und schafft so einen Anreiz, die Beweidung der Rheinwiesen fortzuführen. Diese wiederum fördert die biologische Vielfalt der Wiesen, denn die Schafe halten die Wiesen insektenschonend kurz, fungieren als "Samentaxi" und stabilisieren den Deichboden ohne Bodenlebewesen zu zerstören. Gleichzeitig können Strickbegeisterte über rh:ool yarn regionale Wolle ohne lange Transportwege erwerben.
(Textauszüge aus Presseinfo der Stadt Düsseldorf)
Das Unternehmen rh:ool yarn verarbeitet die Wolle der Schafe am Rhein zu Handarbeitsgarnen.
Hier geht es zur Website von rh:ool yarn.