
Streit um Kita-Finanzierung in Neuss
In Neuss gibt es Streit um die künftige Finanzierung der Kitas. Freie Träger wenden sich gegen Pläne der Stadt, ihre Zuschüsse ab 2027 zu halbieren.
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In Neuss steht ein Konflikt um die Finanzierung der Kindertagesstätten bevor. Die Stadt muss nach den vorliegenden Informationen Geld sparen und plant deshalb, die Zuschüsse an freie Träger ab dem Jahr 2027 zu halbieren. Betroffen wären unter anderem Organisationen wie die AWO, die Johanniter und die Diakonie. Die Träger reagieren darauf mit deutlicher Kritik. Sie sehen nach eigenen Angaben die Finanzierung ihrer Einrichtungen in Gefahr.
Offener Brief an die Politik in Neuss
In einem offenen Brief an die Politik fordern die Träger, die Sparpläne zu stoppen. Nach Angaben der Verbände würde sich der finanzielle Eigenanteil der Kitas durch die geplanten Kürzungen mehr als verdoppeln. Diese entstehende Finanzierungslücke sei weder durch Spenden noch durch vorhandene Rücklagen zu schließen. Die Organisationen drängen deshalb auf ein Umdenken. Zugleich fordern sie schnelle Gespräche mit dem Bürgermeister.
Freie Träger warnen vor Folgen für Kitas
Die Verbände warnen davor, dass die Einrichtungen die zusätzlichen Belastungen finanziell nicht überstehen könnten. Nach ihrer Darstellung könnte darunter auch die Betreuung der Kinder leiden. Gleichzeitig verweisen die Träger auf eine ohnehin angespannte Lage in vielen Kitas. Wegen sinkender Geburtenraten gebe es aktuell zum Teil leere Plätze. Die laufenden Ausgaben für Personal und Miete blieben aber bestehen.