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Tagebau-Kommunen kritisieren die Stadt Dormagen
© Rhein-Kreis Neuss
Der Tagebau Garzweiler bei Jüchen.
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Tagebau-Kommunen kritisieren die Stadt Dormagen

Die Stadt Dormagen wird zu ihrer ablehnenden Haltung bei der geplanten Rheinwasser-Transportleitung scharf kritisiert.

Veröffentlicht: Montag, 26.06.2023 04:00

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In einem gemeinsamen Brief der Bürgermeister von zehn Tagebau-Kommunen an ihren Dormagener Amtskollegen beklagen sie dieses Vorgehen. Lierenfeld hatte angekündigt, sich gegen die Pläne stellen zu wollen. In dem Brief ist die Rede von einem Solidaritätsbruch bei der künftigen Entwicklung des Rheinischens Reviers.

Die zehn Kommunen die sich da beschweren, gehören zu den Verbänden "Landfolge Garzweiler" und "Neuland Hambach". In diesen Verbänden geht es um die Entwicklung nach dem Ende des Braunkohle-Abbaus. Geplant ist unter anderem die Tagebaulöcher mit Wasser zu füllen. Eine nachhaltige Befüllung und ein ausgeglichener Grundwasserhaushalt seien nur mit der Rheinwasser-Transportleitung möglich, schreiben die Tagebau-Kommunen in den Brief. Sie forden die Stadt Dormagen dazu auf, grundsätzliche Debatten sowie rechtliche Schritte gegen die Leitung zu beenden.

Der Dormagener Bürgermeister möchte sich aktuell nicht zu dem offenen Brief äußern. Das sagte ein Stadtsprecher auf NE-WS 89.4 Nachfrage.

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Tagebau-Kommunen kritisieren die Stadt Dormagen
© Animation: RWE Power
Ab 2030 soll die Rheinwasser-Transportleitung von Dormagen aus die Tagebaulöcher mit Wasser befüllen.
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