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Taschengeld-Empfehlungen für Kinder und Jugendliche
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Taschengeld-Empfehlungen für Kinder und Jugendliche

Wie viel Geld sollten Kinder bekommen und ab welchem Alter? Das Deutsche Jugendinstitut hat dazu Empfehlungen herausgegeben.

Veröffentlicht: Montag, 06.07.2026 14:00

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Das Deutsche Jugendinstitut und das Bundesfamilienministerium haben Richtlinien für das Taschengeld herausgegeben. Demnach ist ein Startbetrag von ein bis zwei Euro pro Woche für Kinder unter sechs Jahren sinnvoll. Mit zunehmendem Alter steigt der Betrag. Für Jugendliche im Alter von 14 bis 15 Jahren gelten bis zu 45 Euro pro Monat als angemessen. Durch die monatliche Auszahlung in diesem Alter lernen die Jugendlichen, sich ihr Budget langfristig selbst einzuteilen.

Die folgende Liste gibt nur eine Orientierung für die Höhe des Taschengeldes und ist gestaffelt nach dem Alter des Kindes. Jüngere Kinder bis zum zehnten Lebensjahr können selten einen ganzen Monat finanziell planen. Deshalb ist es sinnvoll, das Taschengeld zunächst wöchentlich auszuzahlen.

Unter 6 Jahre: 1,00-2,00 Euro/Woche

6-7 Jahre: 2,00-3,00 Euro/Woche

8-9 Jahre: 3,00-4,00 Euro/Woche

10-11 Jahre: 15,00-25,00 Euro/Monat

12-13 Jahre: 20,00-30,00 Euro/Monat

14-15 Jahre: 25,00-45,00 Euro/Monat

16-17 Jahre: 40,00-60,00 Euro/Monat*

ab 18 Jahre: 55,00-75,00 Euro/Monat*

*Für Jugendliche ab 16 Jahren, die wirtschaftlich ganz von den Eltern abhängig sind (zum Beispiel Schülerinnen und Schüler)

Quelle der Taschengeld-Tabelle: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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Taschengeld nicht als Belohnung zahlen

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Die Finanz-Expertin und Buchautorin Deborah Scarpino-Helle rät Eltern dazu, das Taschengeld bedingungslos auszuzahlen. Es sollte demnach nicht als Belohnung für gute Noten oder das Helfen im Haushalt, wie etwa das Rasenmähen, eingesetzt werden. Zudem ist es wichtig, dass die Kinder frei über ihr Geld verfügen dürfen, auch wenn die Eltern manche Ausgaben für unnötig halten. Nur durch eigene Erfahrungen entwickeln Kinder eine finanzielle Kompetenz.

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Umgang mit Lebenshaltungskosten lernen

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Neben dem klassischen Taschengeld empfiehlt das Institut auch ein sogenanntes Budgetgeld. Hierbei handelt es sich um zusätzliche Beträge, die speziell für feste Ausgaben wie Kleidung oder das Essen außer Haus gedacht sind. Dieses Budget kann gemeinsam verwaltet oder anfangs noch von den Eltern kontrolliert werden. So werden Jugendliche schrittweise an die kompletten Lebenshaltungskosten herangeführ

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Expertin empfhiehlt Spargläser-Methode

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Um schon den Kleinsten den Umgang mit Geld spielerisch beizubringen, empfiehlt die Expertin Deborah Scarpino-Helle die Methode der Spargläser. Dabei wird das erhaltene Taschengeld nicht einfach in ein einzelnes Portemonnaie gesteckt, sondern physisch auf verschiedene Gläser aufgeteilt. So gibt es beispielsweise ein Glas für sofortige kleine Ausgaben und ein weiteres Glas, um gezielt auf einen größeren Wunsch zu sparen.

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