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Teilgeständnis in Prozess um versuchten Mord in Grevenbroich
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Teilgeständnis in Prozess um versuchten Mord in Grevenbroich

Mit einem Teilgeständnis hat am Freitagachmittag (14.02.) der Prozess um einen versuchten Mord in Grevenbroich begonnen. Angeklagt ist ein 24-jähriger Flüchtling aus Syrien.

Veröffentlicht: Freitag, 14.02.2020 15:05

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Der Syrer soll einen jungen Grevenbroicher mit einem Messer niedergestochen und lebensgefährlich verletzt haben. Die Tat hatte sich letzten September vor dem Flüchtlingswohnheim im Bahnhofsviertel in Grevenbroich ereignet. Vor der Tat hatte der Angeklagte nach eigenen Angaben in einem Park Wodka getrunken, dann war er auf offener Straße auf den neuen Begleiter seiner Ex-Freundin losgegangen. In seinem Teilgeständnis räumte er ein, den Grevenbroicher mit einem Messer niedergestochen zu haben, was er zufällig dabeigehabt haben will. Die Attacke täte ihm leid. Das Opfer hatte Stiche in die Lunge erlitten und konnte nur durch eine Not-Operation gerettet werden. Jetzt droht dem Syrer eine lebenslange Freiheitsstrafe. Am Montag (17.02.) soll das Opfer vernommen werden. Der 26-jährige Mann war bei der Tat lebensgefährlich verletzt worden und musste notoperiert werden.

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NE-WS 89.4 | Beitrag zum Anhören
O-Ton Markus Kluck, Verteidiger des Angeklagten
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