
Thema Flüchtlinge: Forderungen aus dem Rhein-Kreis Neuss
Die Kommunen im Rhein-Kreis Neuss erhoffen sich von Bund und Land mehr finanzielle Unterstützung bei der Unterbringung von Geflüchteten.
Veröffentlicht: Dienstag, 11.10.2022 04:14
Das geht aus einer NE-WS 89.4-Abfrage bei den Kommunen zum bundesweiten Flüchtlingsgipfel am Dienstag (11.10.) hervor. Bundesinnenministerien Faeser hat dazu die kommunalen Spitzenvertreter nach Berlin eingeladen. Es wird zwar kein Vertreter aus dem Rhein-Kreis Neuss bei dem von Bundesinnenministerin Faeser geleiteten Gipfel dabei sein. Dennoch erhoffen sich die Kommunen bei uns, dass ihre Sorgen und Nöten, vertreten durch den Städtetag bei dem Flüchtlingsgipfel gehört werden. Angesichts wieder steigender Flüchtlingszahlen, wünschen sich die Städte bei uns, dass die Verteilung besser koordiniert wird. Die Stadt Neuss wünscht sich außerdem offizielle Prognosen zur Lage. Jüchen mahnt einen Ausbau der Bundesimmobilien, wie zum Beispiel Kasernen an. Rommerskirchen wünscht sich vom Bund mehr Unterstützung bei Sprach- und Integrationskursen, da nur so eine Integration der Geflüchteten in den Arbeitsmarkt gelingen könne.