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Therapiehund Greta hilft in der Meerbuscher Mauritiusklinik
© Viktoria Fiebelkorn
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Therapiehund Greta hilft in der Meerbuscher Mauritiusklinik

Seit kurzem arbeitet Therapiehund Greta zusammen mit ihrer Besitzerin Viktoria Fiebelkorn auf der Neuropädiatrie mit Kindern, die Probleme mit ihrem Nervensystem haben.

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.04.2026 04:13

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Gemeinsam mit Ergotherapeutin Viktoria Fiebelkorn und ihrer Hündin Greta geht es durch die Mauritiusklinik. Schon bevor die eigentliche Therapie beginnt, ist die Wirkung spürbar: Sobald Greta mit ihrem Regenbogenmantel auftaucht, bleiben viele Menschen stehen, lächeln und freuen sich über die Hündin. Denn Greta ist kein normaler Hund - sie ist ein ausgebildeter Therapiebegleithund.

"Das ist eine Fortbildung, die man macht. Da lernt vor allem der Hundehalter sehr viel über Stresssignale und wie man den Hund gut einsetzen kann. Dann gibt es natürlich auch eine Abschlussprüfung, bei der der Hund geprüft wird, wie der er auf Stress reagiert. Also er darf sich zurückziehen, aber nicht aggressiv reagieren." (Viktoria Fiebelkorn - Ergotherapeutin und Halterin von Greta)"
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Therapiehund Greta hilft in der Meerbuscher Mauritiusklinik
© St. Augustinus Gruppe
Chefarzt Dr. Sören Lutz im Interview
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Im Therapieraum warten grüne Matten, zwei Liegen und Hundespielzeug, das gleichzeitig als Übungsmaterial dient. Als die ersten Kinder hereinkommen, ist die Begeisterung sofort groß. Greta sorgt für eine offene, entspannte Atmosphäre und schafft einen Zugang, der vielen Kindern den Einstieg in die Therapie erleichtert.

"An Greta finde ich ganz toll, dass sie freundlich und lieb ist und dass sie hin und wieder gerne gestreichelt und geknuddelt wird." (Kind aus der Therapiegruppe)

Welche Übungen die Kinder gemeinsam mit Greta machen, hängt immer von ihren individuellen Bedürfnissen ab. Lena zum Beispiel hat Probleme beim Laufen. Sie soll ein Spielzeug, das einige Meter entfernt steht, mit Leckerchen für Greta befüllen. Was nach Spiel aussieht, ist in Wirklichkeit eine gezielte Übung, die Bewegung fördert und gleichzeitig Spaß macht.

"Das kann sie [Greta] schon sehr gut. Sie lernt das alles ganz fleißig." (Lena - Kind in der Therapie) "Und du lernst ganz fleißig das zu holen und zu gehen." (Viktoria Fiebelkorn)

Auch für Josh ist die Therapie mit Greta etwas ganz Besonderes. Er kann sich fast gar nicht allein bewegen. Umso dankbarer ist seine Mutter für die Unterstützung, die diese Therapieform bietet.

"Der ist total aufgeweckt und freut sich immer über Greta und macht hier auch Sachen, die er so im Alltag vielleicht nicht anwendet. Er ist hier auch viel aufmerksamer." (Mama von Josh)

Josh kann nicht sprechen, aber er lächelt, wirkt glücklich. Chefarzt Dr. Sören Lutz ist ebenfalls überzeugt von dem Konzept. Gleichzeitig macht er deutlich, dass die tiergestützte Therapie ein wichtiger Baustein ist, aber klassische Therapieansätze nicht ersetzt. Vielmehr soll sie diese ergänzen.

"Auf Tiere fahren fast alle ab. Wir haben Kinder hier, die zum Beispiel in einem Wachkomazustand sind. Du erreichst sie durch ein Gefühl, zum Beispiel das Fell oder das Lecken einer Zunge. Ich würde auch sagen, dass Tiere eine andere Aura umgibt." (Dr. Sören Lutz - Chefarzt auf der Neuropädiatrie)
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Therapiehund Greta hilft in der Meerbuscher Mauritiusklinik
© St. Augustinus Gruppe
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