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Tod nach Pilzverzehr
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Tod nach Pilzverzehr

Eine Kaarsterin ist nach dem Verzehr eines giftigen Knollenblätterpilzes gestorben. Das hat die Kreisverwaltung bestätigt.

Veröffentlicht: Sonntag, 03.11.2019 20:05

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Demnach seien auch ihre Eltern letzten Donnerstag ins Krankenhaus gebracht worden, weil sie von dem Pilz gegessen hatten. Vermutet wird, dass die Pilze im Wald gesammelt und offenbar verwechselt wurden. Zeitgleich habe es einen weiteren ähnlichen in Rommerskirchen gegeben, heißt es vom Rhein-Kreis Neuss. Hier seien ebenfalls zunächt drei Erwachsene eingeliefert worden - kurz danach auch der zwölfjährige Sohn der Familie. Die vierjährige Tochter wurde vorsorglich auch untersucht. Über den Gesundheitszustand weiß die Kreisverwaltung allerdings nichts, da die Betroffenen außerhalb des Rhein-Kreises Neuss behandelt würden.

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Warnung des Rhein-Kreises Neuss

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Die Kreisverwaltung warnt vor dem Sammeln und Verzehr des Knollenblätterpilzes. Der dem Champignon ähnlich sehende Pilz gehört zu den giftigsten in Deutschland und ist auch häufig im Rhein-Kreis Neuss zu finden. Schon der Verzehr von 50 Gramm des Knollenblätterpilzes kann zum Tod führen.

Der dem Champignon ähnlich sehende weiße Knollenblätterpilz ist in junger Form breit und eichelförmig. Später kann er eine konvexe Form annehmen. Er hat weiße, dichtstehende Lamellen. Der Stiel ist lang und weiß.

Der grüne Knollenblätterpilz ist erkennbar an seinem halbkugelförmigen Hut. Er wird bis zu 15 Zentimeter breit und hat eine olivgrüne oder gelb-grüne Farbe. Der Rand ist meist etwas heller.

Tückisch ist, dass der Knollenblätterpilz nicht unangenehm schmeckt und sich erste Symptome wie Durchfall und Erbrechen erst nach mehreren Stunden zeigen. Im weiteren Verlauf der Vergiftung scheint es Betroffenen erst besser zu gehen. Bereits nach einem Tag kann es aber zu einer Schädigung der Leber kommen.

Bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung sollen sich Betroffene umgehend an das nächste Krankenhaus wenden und möglichst Reste der Pilze mitbringen.

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