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Überwachungskameras an Privathäusern - Das muss ich beachten
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Überwachungskameras an Privathäusern - Das muss ich beachten

Wer sich als Schutz vor Einbrechern Überwachungskameras am Privathaus installiert, sollte ein paar Sachen beachten. Wir haben Expertentipps zusammengefasst.

Veröffentlicht: Freitag, 08.05.2026 11:08

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Um das eigene Haus vor Einbrechern zu schützen, installieren immer mehr Menschen Überwachungskameras. Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW nennt dafür zwei Gründe. Einmal werden die Kameras immer günstiger und einfacher. Und: Viele haben zumindest gefühlt ein größeres Sicherheitsbedürfnis. Grundsätzlich darf sich auch jeder eine Überwachungskamera zulegen. Es gibt aber einige Regeln.

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Regeln für Überwachungskameras

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Eine Kamera darf nur auf dem eigenen Grundstück angebracht werden und auch nur Bereiche filmen, die nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Das liegt am Datenschutz und an den Persönlichkeitsrechten unbeteiligter Personen. Das heißt: Der Gehweg vor der Haustür und die Auffahrt von den Nachbarn dürfen nicht gefilmt werden. Außerdem muss eine Kamera auch gekennzeichnet werden. Dafür gibt es auf der Homepage der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Hinweisschilder zum downloaden. Da müssen die eigenen Kontakdaten draufstehen und dass ein bestimmter Bereich videoüberwacht wird. Das gleiche gilt auch für Kamera-Attrappen.

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Speicherung von Aufnahmen

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Generell gilt: Maximal 72 Stunden lang darf das Material gespeichert werden - dann muss es gelöscht werden. Das gilt aber nur für Video-Material - Ton und Gespräche dürfen nicht aufgezeichnet werden.

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Die richtige Kamera finden

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Überwachungskameras gibt es mittlerweile in jeder Form und Größe. Es gibt Kameras mit Nachtsichtmodus, Kameras, die mit dem Smartphone gekoppelt werden können oder auch mit KI. Die beliebtesten Kameras sind die IP-Kameras - also übers WLAN. Die kannst du per App auf dem Handy abrufen. Manche Kameras können auch Tonaufnahmen machen. Die sind aber, wie oben schon erwähnt, nicht erlaubt. Außerdem kann man sich überlegen, ob die Kamera mit Batterie oder Solarantrieb sein soll. Oder ob sie schwenkbar oder fest ist.

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Das kosten Überwachungskameras

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Auch preislich gibt es bei den Kameras eine große Spanne. Stiftung Warentest hat getestet: Die WLAN-Kameras lagen da zum Beispiel zwischen 40 und 300 Euro. Grundsätzlich reicht da auch eine günstige. Allerdings sollten auch hier ein paar Dinge beachtet werden: Zum Beispiel sollte die Kamera auch in Sachen Datenschutz gut funktionieren. Da gibt es nämlich auch Unterschiede in der Speicherung - etwa in der Cloud oder auf einer SD-Karte. Experten raten eher zu der SD-Karte, weil Daten in der Cloud auch von Dritten abgefangen werden könnten. Wenn das alles berücksichtig ist, reicht laut Stiftung Warentest aber auch eine Kamera für 80 Euro.

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Weitere Infos und Links zum Thema

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