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Ukrainische Jugendsportler trainieren in Dormagen
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Ukrainische Jugendsportler trainieren in Dormagen

Mascha, Arian und Micha sind zwischen 15 und 16 Jahren alt und gute Sportler. Sie mussten vor dem Krieg aus der Ukraine fliehen. Dadurch konnten sie erstmal keinen Sport machen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.06.2022 04:15

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Jetzt sind die drei Jugendlichen froh, dass sie ihren Lieblingssport wieder ausüben können, obwohl in ihrer Heimat Krieg herrscht. Die Kontakte zum Internat in Dormagen sind über andere Sportler und Trainer entstanden. Inzwischen haben sie sich auch schon gut eingelebt. Zum Beispiel die 16-jährige Säbelfechterin Mascha. Sie weiß genau was sie will. Sie hat in der Ukraine Deutsch gelernt, weil sie in Deutschland einmal Medizin studieren will. Jetzt haben alle drei zwar die Sehnsucht bald wieder in ihr Land zurückzukehren, aber daran ist aktuell nicht zu denken.

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Mascha und Micha sind Ringer

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Genau wie Mascha gehen auch die beiden Ringer Arian und Micha auf das Norbert-Gymnasium. Da bekommen sie Unterstützung und Hilfe. Sie sprechen noch kein Deutsch. Bei den sportlichen Zielen sind sich alle aber einig. Arian sagt, dass er zunächst zu den Europameisterschaften und dann zu den Weltmeisterschaften im Ringen möchte. Und Micha und Mascha ergänzen noch, dass die olympischen Spiele natürlich ein ganz großes Ziel sind. Micha und Arian leben ohne Eltern in Deutschland. Mascha hat ausgerechnet am 24. Februar Geburtstag, dem Tag als der Krieg begann. Da war sie mit ihren Eltern schon auf der Flucht von Kiew nach Berlin. 15 Jahre lang hatte sie unbeschwert ihren Geburtstag feiern können. Jetzt rechnet sie damit länger in Deutschland zu bleiben, genauso wie Arian und Micha.

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