
Urteil nach Mordversuch in Meerbusch
Das Landgericht Düsseldorf hat am Mittwoch (21.04.) nach einem Mordversuch in Meerbusch kurzen Prozess gemacht. Ein 23-jähriger Student muss dauerhaft in eine geschlossene Anstalt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 21.04.2021 13:39
Er hatte im Drogenwahn seinen Stiefvater niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Vor Gericht hat der Angeklagte die Tat gestanden. Er habe seinen Stiefvater umbringen wollen, weil dieser ihn angeblich missbraucht hatte. Er bereue nichts, sagte der 23-Jährige im Rahmen seiner wirren Darstellung. Nach Angaben des jungen Mannes war der Stiefvater nachts in seine Studenten WG eingedrungen, um ihn zu vergewaltigen. Seine Mitbewohner habe er vorher bestochen. Ein Gutachter sagte dazu, der Angeklagte leide in Folge seines Drogenkonsums unter paranoiden Wahnvorstellungen. Um die Allgemeinheit vor ihm zu schützen, muss er nun dauerhaft in die Psychiatrie.