
Vergleichsweise niedrige Terrassengebühr in Neuss
Verglichen mit anderen NRW-Städten fällt die sogenannte Terrassengebühr in der Neusser Gastronomie eher gering aus.
Veröffentlicht: Dienstag, 05.05.2026 06:23
Zum Start in die Draußen-Saison hat der Bund der Steuerzahler Zahlen dazu veröffentlicht. Untersucht hat er die dreißig größten Städte NRWs. Terrassengebühren fallen an, wenn Gastronomen öffentliche Flächen vor ihren Lokalen für Tische und Stühle nutzen. Für 25 Quadratmeter in der Hauptsaison zahlen sie in der Neusser Innenstadt zum Beispiel 375 Euro. In Bonn beträgt die Gebühr für die gleiche Fläche mehr als 1.800 Euro - hier ist sie am teuersten. Es folgen Düsseldorf und Wuppertal - mit jeweils über 1.200 Euro. Der NRW-Durchschnitt liegt bei knapp 700 Euro. Besonders gut weg kommt laut dem Bund der Steuerzahler die Stadt Krefeld: Dort gibt es gar keine Terrassengebühr. Das stärke die Gastronomie und könne die Verwaltung entlasten.