
Vermeintlicher Banküberfall in Rommerskirchen aufgeklärt
Nach dem Großeinsatz letzte Woche Donnerstag (09.04.) in einer Bankfiliale in Rommerskirchen, ist der Verdächtige freigelassen worden.
Veröffentlicht: Montag, 13.04.2026 05:47
Das hat die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach mitgeteilt. Was aussah wie ein Banküberfall, habe sich als Streit um die Herausgabe des eigenen Geldes entpuppt. Die Situation war folgende: Ein Mann betritt mit einer vermeintlichen Schusswaffe eine Bank in Rommerskirchen. Spezialeinheiten rücken an – auch ein Polizeihubschrauber ist im Einsatz. Am Ende wird der Mann festgenommen. Er hatte offenbar eine Reizgaswaffe dabei.
Der 42-Jährige habe tatsächlich ein gut gefülltes Konto bei der Sparkasse und nur die Herausgabe des eigenen Geldes verlangt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das Konto sei aber offenbar gepfändet gewesen. Deswegen sei ihm die Auszahlung verweigert worden. Der Mann habe die Waffe weder gezogen noch jemanden konkret bedroht. Der Tatvorwurf sei versuchte Nötigung, das rechtfertige keinen Haftbefehl, heißt es.