
Verpackungssteuer beschäftigt Politik in Meerbusch
Die Politiker in Meerbusch beschäftigen sich am Dienstag (30.9.) mit der Einführung einer Steuer auf Einweg-Verpackung.
Veröffentlicht: Dienstag, 30.09.2025 08:24
Im Hauptausschuss am Nachmittag soll das Thema bewertet werden. In den Unterlagen wird empfohlen, die Steuer noch nicht einzuführen und bis nächstes Jahr zu beobachten. Knackpunkt ist vor allem, dass die klaren rechtlichen Rahmenbedingungen fehlen. Und daher scheint es jetzt noch nicht zweckmäßig, eine Verpackungssteuer in Meerbusch einzuführen, heißt es in den Unterlagen. Vorbild in der Diskussion ist die Stadt Tübingen. Hier gibt es schon länger eine Steuer auf Einweg-Verpackungen für Speisen und Getränke. Auch andere Kommunen im Kreis haben schon über das Thema gesprochen. Teilweise war hier von einem großen bürokratischen und finanziellen Aufwand die Rede und die Steuer wurde nicht eingeführt. Die Deutsche Umwelthilfe dagegen ist für so eine Steuer, damit die Umwelt nicht weiter zugemüllt wird.