
Viel zu tun für Rettungskräfte
Die Hilfsorganisationen beim großen Neusser Schützenfest hatten bisher deutlich mehr zu tun als in den Jahren davor.
Veröffentlicht: Dienstag, 27.08.2019 11:57
40 Prozent mehr Einsätze als letztes Jahr - so die vorläufige Bilanz von Maltesern, Johannitern und vom Roten Kreuz. Hauptgrund dafür sei die Hitze. Die häufigsten Funksprüche, die zu hören waren, waren dementsprechend "Kollabiert" und "Dehydriert". Viele Schützenfest-Besucher haben zu wenig Wasser getrunken und dann einen leichten Schwächeanfall bekommen. In den meisten Fälle konnte schnell Hilfe geleistet werden. Ein Mann erlitt am Festzelt einen Herzinfarkt, der sich später aber als nicht lebensbedrohlich herausstellte. Positiv stellten Rettungskräfte heraus, dass es wenige Schnittwunden durch zerbrochene Gläser gab, und dass die Hilfsorganisationen in Ruhe ihre Arbeit machen konnten, ohne daran von Schaulustigen gehindert zu werden.