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Symbolbild Stadt Dormagen
© NE-WS 89.4
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Von Müll bis Rheinturm: Mehrere Themen im Dormagener Rat

In Dormagen könnte es bald neuen Wohnraum vor allem für ukrainische Geflüchtete geben. Darüber spricht Donnerstagnachmittag (22.09.) der Stadtrat.

Veröffentlicht: Donnerstag, 22.09.2022 10:08

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Konkret geht es um Flächen in Delhoven, Rheinfeld und Nievenheim. Hier sind insgesamt fast 130 Wohnungen geplant. Schon nächstes Jahr im Herbst sollen die Bauarbeiten für die Flüchtlingsunterkünfte beginnen. In rund zwei Jahren sollen sie fertig sein. Außerdem soll der Stadtrat am Donnerstag entscheiden, ob der Rheinturm in Zons wieder begehbar wird. Laut der Beschlussvorlage müsste der Turm vor der Öffnung aus Sicherheitsgründen zum Teil aber umgebaut werden. Die Kosten dafür liegen bei 128.000 Euro. Davon würden aber nur rund 20 Prozent auf die Stadt fallen - den Rest übernimmt im besten Fall das Land. Geplant ist, dass der Turm bis zum 650sten Jubiläum von Zons nächstes Jahr wieder geöffnet ist. Desweiteren geht es um die Mitsprache bei Abfall-Themen. Nach Angaben der SPD sollen die Dormagener über die Online-Bürgerbeteiligungsplattform angeben können, wie die Abfallentsorgung bei ihnen funktioniert. Die Ergebnisse würden dann an eine spezielle Kommission weitergeleitet, die sich um mögliche Probleme kümmert. Und: Der Stadtrat spricht über die geplante Vollsperrung der L380 zwischen Neuss-Allerheiligen und Dormagen-Nievenheim. Der Landesbetrieb Straßen NRW will im Herbst die Straße sanieren. Die Zentrumsfraktion fürchtet angesichts der geplanten Vollsperrung aber ein Chaos. Sie schlägt daher eine Sanierung in Teilabschnitten vor.

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