
Vorwürfe nach Klimaprotesten im Tagebaugebiet
Aktivisten und Polizei machen sich nach den Klimaprotesten im Tagebaugebeit bei Grevenbroich und Jüchen gegenseitig Vorwürfe. In einer Bilanz spricht die zuständige Aachener Polizei von 16 verletzten Polizisten.
Veröffentlicht: Donnerstag, 27.06.2019 12:37
Im Tagebau hätten die Aktivisten die Beamten massiv angegangen und überrannt, heißt es weiter. Das Aktionsbündnis "Ende Gelände" weist die Vorwürfe der Polizei zurück. Es seien fünf Aktivisten durch massive Polizeigewalt verletzt worden. Die hätten dadurch Brüche und Gehirnerschütterungen erlitten, sagt das Bündnis. Weiter heißt es, dass mehrere Aktivisten durch Schlagstöcke, Schläge, Tritte und Pfefferspray verletzt worden seien. Die Polizei hatte am letzten Wochenende versucht die Aktivisten vom Tagebau fernzuhalten. Etwa 1000 waren in den Tagebau eingedrungen, oder blockierten die Anlagen von RWE.