
VRR fordert dauerhafte Lösung für Deutschlandticket
In der aktuellen Debatte rund um das Deutschlandticket fordert der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Bund und Länder dazu auf, schnell eine dauerhafte Lösung zu finden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 18.09.2025 04:36
Es sei falsch, dass die Bundesregierung zwar an dem Ticket festhalte, die Finanzierung aber unklar sei. Der VRR nimmt aber nicht nur die Politik in die Pflicht, sondern auch die eigene Branche. Die ÖPNV-Branche sollte unter anderem die Digitalisierung vorantreiben – um so Kosten einzusparen, meint der VRR. Er schlägt einen Index vor, der den Preis und die Zuschüsse genau regelt - abhängig zum Beispiel von Energiekosten. Wenn das Ticket dauerhaft gesichert sei, wäre es demnach auch attraktiver für Unternehmen und deren Mitarbeiter. Im VRR-Gebiet sind bisher 140.000 Deutschlandtickets als Jobtickets verkauft worden, heißt es - obwohl es mehr als 3 Millionen Beschäftigte gibt. Laut der Deutschen Presse-Agentur könnte das Deutschlandticket statt 58 im nächsten Jahr bis zu 64 Euro im Monat kosten.