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Chempark Dormagen
© Bayer AG
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Weiterhin viel Mikroplastik im Rhein bei Dormagen

Bei Dormagen wird der Rhein weiterhin mit Mikroplastik verschmutzt. Das sagt die Natuschutzorganisation Greenpeace und beruft sich auf neue Wasserproben.

Veröffentlicht: Donnerstag, 11.11.2021 08:59

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Demnach ist die Verschmutzung rund um den Chempark Dormagen nach wie vor besonders hoch. Auch Bodenproben aus der Nähe des Chemparks hätten Mikroplastik aufgewiesen. Die Natuschutzorganisation ist verärgert. Seit Jahren ändere sich nichts an der Mikroplastikverschmutzung im Rhein. Das sei unverantwortlich, so eine Sprecherin. Sie sieht das NRW-Umweltministerium in der Pflicht. Es müsse endlich feststellen, woher das Mikroplastik im Rhein komme. Erst vor einem halben Jahr hatte Greenpeace einen Bericht über die Problematik veröffentlich. Als Verursacher vermutet die Organisation die Industrie. Möglicherweise kommt es demnach aber auch aus FIltersystemen von Wasseraufbereitungsanlagen. Mikroplastik gilt als gesundheitsschädlich für Menschen und Tiere.

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Currenta Hauptgebäude
© Currenta GmbH & Co. OHG
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Der Chempark sagt dazu, dass sie sich des Problems bewusst seien. Mikroplastik könne aber mehrere Quellen haben: Zum Beispiel auch durch zersetzte Plastiktüten oder Kosmetik. Sie wissen nämlich nicht, wo genau die Quellen des Mikroplastiks sind. Trotzdem versuchen sie, die Verschmutzung zu verringern. Zum Beispiel durch spezielle Wasserfilterungen. In Zukunft sei es ihrer Aussage nach aber weiterhin nötig, gemeinsam mit Forschung und Industrie an diesem Problem zu arbeiten.

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