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Weltkrebstag: Neue Zahlen und ein neuer Therapieansatz
© HHU / Manuel Etzkorn
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Weltkrebstag: Neue Zahlen und ein neuer Therapieansatz

Im Rhein-Kreis Neuss zählt die Diagnose "Krebs" zu den häufigsten Todesursachen. Hoffnung bringt ein neuer Therapieansatz der Heinrich-Heine-Uni Düsseldorf.

Veröffentlicht: Dienstag, 03.02.2026 15:00

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Im Rhein-Kreis Neuss zählt die Diagnose "Krebs" zu den häufigsten Todesursachen. Das geht aus Zahlen der Landesstatistiker zum Weltkrebstag (04.02.) hervor. Demnach war im Jahr 2024 bei fast jeder vierten verstorbenen Person im Kreis (1289) "Krebs" die Ursache. Männer (678) sind dabei etwas häufiger betroffen als Frauen (611). Besonders oft führen Erkrankungen der Verdauungsorgane zu krebsbedingten Todesfällen.

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Trotz der hohen Zahlen gibt es positive Entwicklungen: Laut dem Statistischen Bundesamt führt Krebs heute deutlich seltener zum Tod als noch vor 20 Jahren. Die sogenannte Sterblichkeit ist in fast allen Altersgruppen zurückgegangen. 2024 kamen auf 100.000 Einwohner 273,5 Krebstote. 20 Jahre zuvor waren es noch 322,4. Die Statistiker erklären sich das vor allem damit, dass es heute bessere Behandlungsmethoden und Möglichkeiten zur Früherkennung und Prävention gibt.

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Neuer Therapieansatz aus der Forschung

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Hoffnung macht auch ein Forschungsprojekt der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Nach Angaben der Uni arbeiten die Forscher an einem neuen, vielversprechenden Therapieansatz gegen Krebs. Es geht um sogenannte DNAzyme, also besondere DNA-Sequenzen, mit denen Krebszellen im Körper gezielt angegriffen und bekämpft werden können. Der Vorteil: Gesunde Zellen bleiben dabei unbeeinträchtigt.

"Wir erhoffen uns neue Therapiewege für bislang nicht zu behandelnde Krebsarten. Das kann in Kombination mit schon vorhandenen Therapieformen passieren. Und da, wo es schon vorhandene Möglichkeiten gibt, haben wir die Hoffnung, dass wir einen besseren Ansatz haben, der eben zu weniger Nebenwirkungen und einem besseren Resultat führt." (Dr. Manuel Etzkorn | Projektleiter der Forschungsgruppe an der Heinrich-Heine-Universität)
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Ausblick: Klinische Studien und Zukunft der Therapie

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Bis aus diesem Ansatz eine fertige Behandlungstherapie entsteht, dauert es noch. Erste klinische Studien am Menschen könnten laut Etzkorn in etwa fünf Jahren starten. Das Projekt wird mit 3,2 Millionen Euro vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.

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