
Immer mehr ADHS-Störungen im Kreis
In den letzten zehn Jahren ist die bundesweite Zahl der ADHS-Störungen bei Erwachsenen gestiegen - laut einer Studie um fast 200 Prozent. Die Fälle haben sich demnach verdreifacht.
Veröffentlicht: Dienstag, 20.01.2026 05:45
Daten speziell für den Rhein-Kreis Neuss gibt es nicht - aber auch hier zeichnet sich dieser "Trend" habt, heißt es vom schulpsychologischen Dienst der Kreisverwaltung.
Auch bei uns ist der Beratungsbedarf zum Thema Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung - kurz ADHS - gestiegen. Das gilt laut Kreis für alle Altersgruppen. Der Medizinische Dienst hatte deshalb zuletzt eine bessere Förderung von ambulanten Angeboten gefordert. Bei einem Verdacht auf ADHS sollte man möglichst schnell aktiv werden, Beratungsangebote wahrnehmen oder den Hausarzt kontaktieren, heißt es. Für Kinder und Jugendliche ist zum Beispiel der Schulpsychologische Dienst eine passende Anlaufstelle. Mehr Infos gibt es hier.