Corona-Virus im Rhein-Kreis Neuss

Hier findet ihr die aktuellen Infektions-Übersichtszahlen aus dem Rhein-Kreis Neuss.

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Offizieller Überblick

Ein 92-jähriger Mann aus Jüchen, eine 90-jährige Frau aus Grevenbroich und ein 90-jähriger Mann aus Rommerskirchen sind an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer kreisweit auf 209. Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 795 Personen (Vortag: 771) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon befinden sich 114 (Vortag: 119) in einem Krankenhaus. Kreisweit 9 330 Personen (Vortag: 9 301) sind wieder von der Infektion genesen. Insgesamt 6 239 Personen (Vortag: 6 117) haben im Kreis bislang eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 112,5 (Vortag: 124,6). Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss seit Pandemie-Beginn 10 334 (Vortag: 10 278) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Zurzeit sind 1 755 Personen (Vortag: 1 732) als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Die derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilen sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis: Neuss: 307 (Vortag: 301) Grevenbroich: 97 (Vortag: 87) Dormagen: 165 (Vortag: 159) Meerbusch: 51 (Vortag: 52) Kaarst: 51 (Vortag: 50) Korschenbroich: 31 (Vortag: 29) Jüchen: 74 (Vortag: 73) Rommerskirchen: 19 (Vortag: 20)

Im Seniorenzentrum Markuskirche in Dormagen sind 13 Bewohner und 4 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Dies ist das Ergebnis einer Testung aller Bewohner und Mitarbeiter, die nach Bekanntwerden der Infektion eines Bewohners durchgeführt wurde. Die WTG-Behörde des Kreises hat für die Einrichtung ein Aufnahme- und Besuchsverbot verhängt. Zudem werden Bewohner und Mitarbeiter auf die einzelnen Wohnbereiche separiert.

Die Infektionszahlen sieht Landrat Hans-Jürgen Petrauschke weiter auf einem zu hohen Niveau. „Es ist dringend erforderlich, die Zahl der Neuinfektionen stark abzusenken, um dauerhaft eine Überlastung des Gesundheitssystems ausschließen zu können und Menschenleben zu schützen“, erklärt Petrauschke. „Ich rufe alle auf, alle nicht unbedingt notwendigen Kontakte zu vermeiden. Wir sollten uns daran orientieren, was wirklich notwendig ist und nicht all das ausreizen, was zulässig wäre. Auch die jetzt anlaufenden Impfungen dürfen nicht dazu verleiten, in der Einhaltung der Regeln nachlässig zu werden“, appelliert der Landrat an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Zudem bittet der Landrat, weiter die bekannten Vorsichtsmaßnahmen zu befolgen: „Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand, achten Sie auf Handhygiene, tragen Sie eine Maske, wenn ein ausreichender Abstand nicht gewährleistet werden kann und lüften Sie regelmäßig in geschlossenen Räumen. Konsequente Sorgfalt gilt auch im Umgang mit Menschen, die auf besonderen Schutz angewiesen sind und vertrauen, wie Seniorinnen und Senioren, ob im privaten Umfeld oder in Einrichtungen. Nur in größtmöglicher Solidarität können wir gemeinsam gegen die Ausbreitung des Coronavirus angehen.“

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

(Original-Pressemitteilung des Rhein-Kreises Neuss, Stand: 26.01.2021/17:40 Uhr)

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